The Wolf Pack

DATUM:

There’s a place I go to
Where no one knows me
It’s not lonely
It’s a necessary thing
It’s a place I made up
Find out what I’m made of
The nights are stayed up
Counting stars and fighting sleep

Mich zog es wieder nach La Graciosa. Diese kleine Insel im kanarischen Archipels, die so ruhig und unberührt wirkt. Die soviel Zauber in sich trägt und die Schönheit der Natur nicht besser zeigen könnte. Diese kleine Insel ohne Asphaltstraßen, wo man morgens immer den Sand aus der Wohnung kehren muss, weil er es wieder geschafft hat sich unter der Türritze durchzumogeln.

Diesmal war es ein kleinwenig schwerer meine Familie zurück zu lassen, warum weiss ich nicht. Als Mama hat man immer so ein Gewissen, wo es einem nicht zusteht mal etwas für sich selbst zu machen. Da diesesmal die gleichen Mädels dabei waren wie letztes Jahr, hatte ich genügend Motivation um mich meinem eigenen Schweinehund zu widersetzen.

Ja, bei diesem Workshop, soweit ich weiss war es der 4. Wolvesworkshop hatten wir sie wirklich in fester Hand. Ich sag es ja nur ungern aber die deutsch/österreichische Fraktion war in der Oberhand.

Diesmal startete ich gleich mit drei Tirolerinnen Richtung Münchner Flughafen. Alles weitere war gleich wie letztes Jahr.

Ein Flug nach Lanzarote, mit dem Bus nach Orzola und dann mit der Fähre nach La Graciosa. Wir kamen wie letztes Jahr zur Dämmerung an, dann war Zimmervergabe und die Welcome Party am Strand. Unsere Zimmer Gang war klar, „never change a winning team“ so waren wir die gleichen Mädels wie letztes Jahr nur mit Dani Marquard. (diese hat aber schon einen kleinen Promi Status 🙂 Holla die Waldfee, was Dani für Bilder zaubert.

Und dann geht es los, es ertönt ein erstes Mal dieser Song die Füße im Sand und es ist um einen geschehen.

Diesmal kennt man bereits den Ablauf, die Örtlichkeiten und viele der Leute, nur auf die Speaker ist man mehr als gespannt. Gibt es eine Steigerung? Wird man nochmal so umgehauen wie letztes Jahr?

Finde ich für mich das was ich suche? Ich wollte eigentlich zu mir finden. Kann man zu sich selber finden, wenn man anderen zuhört? Fragwürdig. Ich brauche Inspiration. Ich möchte in mir ankommen. Das Kind in mir muss endlich Heimat finden.

Tag 1: Sara K. Byrne aus Portland/ Oregon

=>We all see the world diffretly, take a break to think, limited numbers of days – every day the number goes down. There is only now! LIVE YOUR LIFE! Use Music, to come into the mood.

Tag 2: Oli Sansom aus Melburne/ Australia

=>Try not to fall out of love. Wer würde sich selber buchen als Hochzeitsfotograf? Wir können uns alle ständig wieder neu erfinden. Nichts bleibt beständig. (David Bowie)

Wenn man manchmal auf das perfekt Bilde wartet, bei Kindern o.ä. Besinne dich, den Wert des Momentes zu erkennen. Es muss nichts perfekt sein. Es ist so wie es ist bereits perfekt genug.

Find your WHY! („Hat der eine Ahnung, ich suche bereits seit März nach meinem Warum.“)

Mein Fazit: Ein seht cooler Typ. Der sich übrigens meine Arbeiten angesehen hat, das heisst meinen Instagram Account und ihn mit drei Wörtern betitelt hat FREE – CONNECTED – OPTIMISTIC. Thank you Oli.

Tag 3: FREI – Bonfire Night

Tag 4: A fist full of Bolts Melanie & Shawn aus USA

=> Shawn Flanigan: Alles was dieser Mann gesagt hat hat mich umgehauen, ich hatte das Gefühl als sprach er nur zu mir und nur für mich. Ich konnte mich so damit identifizieren.

„Wenn ich etwas finde was mir Spaß macht, packe ich all meine Leidenschaft rein.“ Das Paar hat sich in einer Entzugsanstalt kennengelernt. Das heisst wirklich nicht an ihrem Höhepunkt inm Leben. Melanies Freunde lachten sie auf Grund dieser Tatsache aus und summten Rihannas Song vor: „We found love in a hopeless place“. (fand ich sehr amüsant)

Shawn erzählte das alles was er machte selten gut genug, er war nie zufrieden mit seiner Arbeit. Bis er erkannt hat, das genau das sein Antrieb ist. Seine Unzufiedenheit. Er sah ständig Leute die besser sind als er, er hasste sie. Jeden Morgen wacht er auf und hat das Gefühl besser sein zu müssen. Lerne damit umzugehen. Jeder Morgen ist bereits verkackt, wenn man auf Instagram die tollen Bilder der Anderen sieht – weil man besser sein möchte.

MACH ALLES FÜR DICH SELBER –  SEI KREATIV für dich!

QUIT: Excuses

QUIT: Narrow mindedness

Es ist nicht wichtig einen „über Nacht Erfolg“ zu haben sowie Bananarama. (Gott, das hat kaum jemand gecheckt in dem Workshop, da alle so jung sind und Bananarama nicht kennen)

QUIT: YES

QUIT: Toxic people (We are the average of the closest people in our lives.

QUIT: Needing to be liked. (You have to love yourself) Who cares how many likes? Es ist wichtiger wer man ist. Wenn jemand über dich spricht, auch negativ, hast du zumindest Emotionen erzeugt.

Tag 5: Gabe Mcclintock Ein extrem sympathischer Familienmensch. Ein Typ den ich gerne mit seiner Familie zum Essen zu mir nach Hause einladen würde.

“I dont believe in learning from other peoples pictures. I think you should learn from your own interior vision of things and discover, as I say, Innocently, as though there had never been anybody.”
? Orson Welles

Gabe sagt: Fotografie ist mein Job – meine Familie ist mein Leben.

So wahnsinnig toll, das Gabe das ausspricht, mir geht es gleich. Mein Mann ist genau das, nach dem ich mich seit dem ich denken kann gesehnt habe, er vervollständigt mich. Ich bin gesegnet mit einer Familie.

Am doing what I need to be doing today, to get to where I want to be tomorrow!

„Es liegt alles in deinen Händen, du musst keine Presets verkaufen, die beste Kamera haben. Praktiziere, fotografiere bring dich selber dahin vo du hin möchtest. Alles braucht seine Zeit. Ein Baby braucht auch nicht nur einen Monat! Trage jedentag eine Kamera mit dir herum.“

„In between moments“

„Denke immer an das Licht!“

 

 

Es gibt da einen Ort

An dem mich niemand kennt

Es ist nicht einsam dort

Ich muß das einfach tun

Diesen Ort habe ich erfunden

Um herauszufinden, wer ich bin

Nachts liege ich wach

Zähle Sterne und kämpfe gegen die MüdigkeitIch lasse mich überschwemmen

Bin bereit, den Boden unter meinen Füßen zu verlieren

Lasse es mich dorthin bringen, wo man das Mysterium des Lebens überdenkt

Auf direktem Wege

Ich verliere jegliches Zeitgefühl

Ich nehme alles auf und erwecke diesen kleinen Teil in mir

Den ich vorher noch nicht bemerkt habe

Und ich lerne, wie weit ich noch gehen muss

Jeder Mensch hat sein eigenes Motiv
Jeder Mensch hat seinen eigene Herangehensweise
Fangen und wieder Freilassen
Was sich über den Tag hinweg anstaut

Es fährt dir in die Knochen
Und geht direkt ins Blut
Wir erzählen uns unsere Geheimnisse
Und erinnern uns daran, was Lieben heißt

Many thanks to: Brautkleider by Aurelia GilBräutigam Oufit by Roes1957 – Make Up by Maquillaje Las Palmas – Blumen by El Arriate Flores – die Bilder von mir haben Daniela Maquwardt und Barbara Schmid gemacht.

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